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Neolitische Siedlung des Types Tell, in der Sofia Hügel gelegen: Der Denker und Frau sitzend

Im Jahre 1956 haben auf dem Hügel Sofia mehrere Archäologen, geleitet von Dumitru Berciu, Ausgrabungen begonnen, nachdem sie entdeckt haben, daß die Arbeiten an dem Kanal Donau – Schwarzes Meer die Spuren alter Zivilisationen zerstören.
In einer Siedlung, ein Neolithikum Inhumationsfriedhof, der Hamangia Kultur, wurden zwei Tonfiguren entdeckt, die einen auf einem Stuhl sitzenden Mann, in einer Stellung das das Denken nachahmte, daher wurde er „Der Denker” genannt und eine sitzende Frau, wahrscheinlich seine Gemahlin darstellen. Gemäß der zeitlichen Einstufung, haben die Statuetten Alter zwischen 5.500 – 6000 Jahren (3500 – 4000 v.u.Z. ) und wurden als Meisterwerke der primitiven Kunst der Welt betrachtet.

Die Keramik des Types Hamangia übertrifft und ist reich an Dekoren mit Dreieckmotiven die in konzentrischen Zonen auf der Schulter oder der oberen Seite der Gefäße verlegt sind, “und die Kunst ist eine ganz außergewöhnliche, die Figuren nähern sich jenen der Cycladischen Art, gekennzeichnet durch die Stilisierung der anatomischen Volumenformen und der Dreieckigen Flächen”. Die Kultur deren „Der Denker” angehört wurde zum ersten mal in einer Ausgrabungsstätte neben der Gemeinde Baia (gewesene Hamangia) bestätigt. Es ist das Niveau der ersten Bevölkerung die an der westlichen Schwarzmeerküste , die südliche Zivilisation, Hamangia ist mittlerer neoliythischen Types, beziehungsweise aus dem VI.

Jahrtausend. Im Jahre 2000, wurde die Statuette „ Der Denker” von einem internationalen Ausschuß als „eine der 10 Artefakten der Weltkultur, die unser Planet darstellen müßte” genannt.
“Der Denker” bezeugt seine wirklichen Tugenden, eine Serie interessanter und wichtiger mathematischer Beziehungen, wobei er sich von Anfang an durch seine Höhe, 113 mm, die überhaupt nicht zufällig ist und 355 mm Kreisumfang, in dem es sich einschreiben läßt, da diese Werte im mathematischen Bereich einzigartig sind, da sie die alleinigen ganzen Zahlen sind, deren Verhältnis selbst “Pi”, ist, mit einer Abweichung von nur 3 Zehntel Millionstel ist. Diese Zahlen wurden von den Kennern der alten Völker, sie später auch von den getisch-dakischen Gelehrten und in der Struktur der Sanktuare von Sarmisegetuza Regia bestätigt. Die Höhe der Statue wurde nicht zufällig gewählt, wobei bewiesen wurde daß unsere Vorfahren Kenntnisse im Bereich Mathematik und Geometrie besaßen, und um die Zahl Pi aus zwei ganzen Zahlen zu erzielen, weist dies vielleicht auf die älteste Bestätigung der grundlegenden Beziehung hin.

“Der Denker” ist eine multifunktionelle Statuette. Wenn man sie mit dem Gesicht nach unten dreht, kann beobachtet werden, daß die Nasenspitze, die Unterarme und Knien auf der gleichen Linie sind, eine Stellung des Betens beweisend, doch auch errichtet um auch in anderen Stellungen verlegt zu werden. Der Beweis daß „Der Denker” nicht dazu erdacht wurde allein zu bleiben , ist die weibliche Statuette gleicher Größe , sein Paar. Somit, sind diese im Jahre 1956 entdeckten Statuetten Meisterwerke , Weltwerte der anthropomorphen neolytischen Kunst in Rumänien.
Nachbildungen der Statuetten „des Denkers und seines Paares” sind in dem Museum für Geschichte und Archäologie “Axiopolis”aufbewahrt.

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Die Römische Festung Axiopolis

Liegt auf einer Hochebene des rechten Donauseite, bei der Insel Hinog, ca. 3 km südlich des Brückenkopfes in Cernavodă. Die ersten Ausgrabungen wurden auf der Dreieckplattform der Hochebene von Pamfil Polonic, in den Jahren 1895 – 1896 und 1899, unter der Leitung des Prof. Gr. Tocilescu, Direktor des Landesmuseum für Antikitäten, durchgeführt. Zu diesem Anlaß wurden zwei Siedlungen, eine römische und andere, anscheinend byzantinische entdeckt. Gleichfalls wurden die Tore von Norden und Süden der byzantinischen Festung festgesetzt, die von dem römischen Tor durch ein Landsattel getrennt waren. Anläßlich dieser wurden das Fundament einer Basilika, eines Friedhofes mit einer Kapelle in der Nähe des nördlichen Tores der alten Festung, sowie auch Beschriftungen, skulpturale Fragmente, hellenistische, römische und früh mittelalterliche Keramik entdeckt. Schon beginnend mit der hellenistischen Epoche, hat sich Axiopolis durch bedeutende Handelstätigkeiten mit den West-Pontischen griechischen Kolonien Histria, Tomis und Callatis bewiesen.

Zugleich mit der römischen Besetzung, begannen die Behörden das Territorium der Dobrudsche zu organisieren, Axiopolis entwickelte sich zu eines der bedeutendsten Verteidigungsfestungen der Donau entlang. Gleichfalls besaß die Festung eine dominierende Stellung aus wirtschaftlicher Sicht, wobei sie von ihrer ausgezeichneten Verlegung profitierte, auf dem Weg der die Dobrudscha von Osten nach Westen, mit Tomis verbunden, durchquerte. Aus strategischer Sicht besaß die Festung eine bedeutende Rolle, da sie auf einer Dreieckförmigen Hochebene verlegt war, welche stufenweise von Norden nach Süden aufstieg, wo sich zwei Täler befanden, vielleicht sogar Burggraben. Nach Östen war die Festung von einem tiefen Tal verteidigt und im Westen von dem hohen Donauufer. Die Festung verzog während der osmanischen Herrschaft nach Norden, dort wo heute das Tal genannt „Schwarzes Wasser” (in slawonisch „Cernavoda”) sich befindet, die Benennung wurde von den Griechen durch „Axiopolis” t und danach von den Türken durch „Kara Su” übersetzt

Axiopolis hat einen besonderen Wert auch für die Geschichte des Christentums. Die Märtyrien , sowie auch die in der Festung entdeckten Beschriftungen, bestätigen das Märtyrium von drei Christen, Chiril, Chindeas und Dasius, wahrscheinlich während der von dem römischen Kaiser Diocletian entfalteten Verfolgungen. Die christliche Tradition führte dazu daß die Gebeinde dieser Märtyrer in den Krypten unter dem Altar der Basilika beigesetzt wurden. Ähnlich entfaltete sich die Sache in Niculitel und Halmyris, wo die archäologischen Ausgrabungen Gebeine von Heiligen ans Licht gebracht hatten.
In diesem Kontext ist es sehr wahrscheinlich, daß unter den beiden Basilika´s in Axiopolis sich die Gebeine der drei Märtyrer sich befinden, die für die Kirche von außerordentlicher seelischen Wert sind. Leider errichtet während des ersten Weltkrieges die rumänische Armee in der historischen Siedlung einen Militärstützpunkt, die Tunnels des Gebietes wurden in Munitionslager umgewandelt. Seitdem und bis heute hatte die Zivilbevölkerung keinen Zugang in die Zone, ohne einer besonderer Bewilligung und diese konnte nur sehr schwer erhalten werden.

Sie ist sie gegenwärtig nicht besuchbar und in diesem Sinne sind die Perspektiven ungünstig.

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Die Festung Capidava

Erhebt sich auf dem rechten Donauufer, bei der Hälfte der Entfernung zwischen Hârșova und Cernavodă, der Landstraße die die Ortschaften verbindet, wobei sie ganz in der Nähe der Festungswand verläuft. Die Festung nimmt einen bedeutenden Platz in dem römischen Verteidigungssystem ein, sie ist Teil einer Serie von Lagern –und Befestigungsanlagen die zur Zeit des Kaisers Traian, zu Beginn des II. Jahrhundertes, innerhalb der Organisierungsmaßnahmens des Limes der Donau errichtet wurden. Die strategische Bedeutung des Platzes führte zur Errichtung eines Militärstation, sowie auch die Verlegung und Entwicklung eines Zivilzentrums in der römische Epoche. Das Lager. gelegen neben einer Kreuzung wurde von der Abteilung V Macedonica und der Legion XI Claudia erbaut.

Der getische Ortsnamen Capidava – die Festung an der Kreuzung/Ecke bedeutet – bestätigt ein prerömisches Wohngebiet, wobei die besondere geographische Lage die Bedeutung des Heimatortes , Ort in dem die Kommunikation zwischen den Daken in Dobrudsche mit jenen der Muntenien Ebene erlaubt war.

Tabula Peutingera bietet genaue Angaben betreffend den Entfernung zwischen Axiopolis, Capidava und Carsium. Diese Entfernung stimen mit den Entfernungen zwischen den aktuellen Ortschaften Hinog – Capidava und Capidava – Hârșova überein.

Die Befestigung hat die Form eines Vierecks mit den Längsseiten von NW Richtung SO – 105 m x 127 m, mit dicken Wänden, von über 2 m und Höhe von 5 – 6 m, mit 7 Türmen von über 10 m, davon 3 rechteckige Türme, 2 Türme eines Viertelkreises und 2 Türme dazwischen in Form eines Hufeisens (U), ein Tor, mit der Breite von 2,50 m auf der SO Seite, der die Verbindung mit dem restlichen Territorium gewährleistetet und ein strategischer Ausgang auf der SW Seite des Turmes an der Donau, wo der Hafen verlegt war.

Der Steinwall

Südlich der Festung Axiopolis, bei der Insel Hinog, beziehungsweise 3,25 km südlich der Stadt Cernavodă, beginnt der Steinwall, der bei Tomis endet. Der Steinwall ist ein historisches Denkmal aus dem
X. Jahrhundert, der frühen Epoche des Mittelalters, mit einer Länge von 59 km, mit dem Fundament aus Erde von 1,5 m, und der Steinwall der den Erdwall bedeckt erreicht bis 2 m. Er hat einen Verteidigungsraben nördlich und 26 Befestigungen in Abständen von 1 – 4 km.