Geschichte

Sowohl die Stadt Cernavodă,als auch seine Umgebung, durchqueren ,dank der entdecken , reichen Sehenswürdigkeiten, die Etappen der geschichtlichen Entwicklung des Neolithikums, durch die Epoche der Metalle, der Dakisch-Getischen Kultur, dann der Römer, den Beginn des Feudalismus, bis in die Gegenwart.

Kultur Hamangia

5000-2500 v.u.Z. – Entfaltet sich innerhalb des aktuellen Territorium Rumäniens, die neolythische Kultur Hamangia. Die Hamangia Kultur wird mit einer aus Anatolien kommenden Bevölkerung in Verbindung gebracht, die die älteste neolytische Kultur in der Dobrudscha ist. Die Haupterrichtungen dieser Kultur sind Gestalten, die in Cernavodă entdeckt wurden (Der Denker und seine Gemahlin ), die wahrliche Meisterwerke te der neolythischen Bildhauerei darstellen.

Im III Jh. v.u.Z. - 1025
  • Im III Jh. v.u.Z. – Ungefähr 3 km südlich des aktuellen Brückenkopfes von Cernavodă, auf dem rechten Donauufer, bei der Hinog Insel, wurde die Festung Axiopolis, von dem thrakischen König Lisimach gegründet. Der Name der Stadt stammt aus dem uralten Wort , dem
  • trakischen aksena = schwarz, das später hellenisiert wurde und in Axiopolis verwandelt wurde. Die Burg erfreut sich einer wirklichen Bedeutung in dieser Zeitspanne, gleichfalls in den Zeitspannen, wann sie von den Geto-Daken oder den Römern beherrscht wurden.
  • Im II. Jh. v.u.Z. – Auf der Peutinger Tabula, der antiken Landkarte die die beudeutendsten Straßen des Römischen Imperiums anzeigt, wird auch die Stadt Axiopolis erwähnt.
  • Das Jahr 280 – Beginnend mit diesem Jahr ist die Burg Axiopolis Teil der römischen Provinz Scythia Minor, mit der Hauptstadt Tomis und der Diözese Trakien angehörend.
  • Das Jahr 304 – Das Märtyrium des Heiligen Märtyrers Axiopolis, Tasius oder Tasios (Dasius), Soldat in der römischen Armee. Aus dem Märtyrium des Tasios erfahren wir daß in Axiopolis die Saturnalien, zu Ehren des Gottes Saturn, dem Gott der Zeit, gefiert wurden. Innerhalb dieser Zeremonien wurde ein „König der Saturnalien” gewählt, dem 30 Tage lang jedwelche üble Tat erlaubt war. Am Ende dieser 30 Tage wurde er mit dem Schwer getötet.
  • Die Jahre 337-361 – Eine Epoche des Erblühens der Provinz Scythia Minor, nach Axiopolis kommen mehrere Priester die der örtlichen Bevölkerung, das Christentum lateinisch predigen. Beweis daß in Axiopolis eine große Bevölkerungszahl war die die lateinische Sprache beherrschte.
  • Die Jahre 361-363 – In der Zeit des Kaisers Iulian Apostata, werden die Burgen an der Donau befestigt, unter diesen auch die Burg Axiopolis. Gleichfalls werden auch die Straßen der Provinz Scythia Minor repariert.
  • Das X. Jh. Dobrogea/Dobrudscha wird in das Byzantinische Reich wieder eingegliedert. Unter dem Druck der Invasion der Pecenegen, Kumanen und Tataren werden mehrere Festungen an der Grenze, unter anderen auch Axiopolis erneuert.
  • 976-1025 Die drei Erdwellen zwischen Constanţa und Cernavodă werden erbaut. Der dritte, aus Stein, beginnt vom Süden von der Festung Axiopolis und gelangt bis an den Meeresstrand.
Das XIV. Jh.

Axiopolis ist Teil einer alleinstehenden politischen Bildung, Dobrogea/Dobrudscha geleitet von Balica und Dobrotici.

Das XIII.-XIV. Jh.

In Axiopolis befindet sich ein Bistum. Der Bischof Cyrilus zusammen mit den „guten Christen” Quindius und Zenonis erlitten hier den Märtyrer Tod.

Mircea cel Bătrân vereint Dobrogea mit der Ţara Românească

1388-1389 Mircea cel Bătrân/ Mircea der Alte/ vereint Dobrogea/ Dobrudscha/ mit der Ţara Românească/ Land Rumänien/, nachdem er die Türken besiegt hatte. Er ist von den Dobregonern unterstützt und eines der Schlachten finden in der Nähe von Cernavodă statt.

Wird Dobrogea engültig von den Türken erobert

1420 Wird Dobrogea/ Dobrudscha/ engültig von den Türken erobert. Die Orte unterliegen schwerwiegender Veränderungen. Die Dörfer empfangen türkische Bevölkerung und erhalten türkische Benennungen, die Städte sind von Besatzungstruppen besetzt und die Verwaltung ist Muslim. An Stelle von Kirchen werden Moscheen errichtet.

Vlad Ţepeş überquert die Donau

1461 Vlad Ţepeş überquert die Donau und greift beinahe alle Festungen des rechten Donauufers, unter anderen auch Cernavoda, an , wobei über 20 000 Türken ermordet wurden.

Mihai Viteazul organisiert einen Feldzug, überquert die Donau

1563-1595 Mihai Viteazul organisiert einen Feldzug, überquert die Donau, erobert die Festungen Rasova, Cernavodă und Babadag.

Evlia Celebi

1650-1660 Evlia Celebi (Historiker, Geograph und eines der bekanntesten osmanischen Reisender) , erwähnt Rasova als Markt und Cernavodă als eine Ortschaft „ähnlich einer Stadt”.

Mikes Kelemer

1738-1740 Mikes Kelemen (Politiker und Essayst ungarischer Herkunft, geboren in Siebenbürger und mit dem Beinamen Goethe von Ungarn), reist im Gebiet Cernavoda und bestätigt das Vorhandensein einer bedeutenden rumänischen Bevölkerung.

Die erste und älteste rumänische Schule in Dobrogea

1766 wird in Cernavodă die erste und älteste rumänische Schule in Dobrogea/ Dobrudscha/ von dem Lehrer Ioan eröffnet. Am 5 März wurde ein rumänisches Kind aus Brasov, Sohn des Mihai Croitorul dorthin geführt, wo er über 6 Jahr lang studiert hat. Bezüglich dem Schicksal dieser Schule ist nach 1772 nichts mehr bekannt.

„Nationale und politische Rechte der Rumäner in der Dobrogea”

1770 1770 In dem Buch „Drepturi naţionale şi politice ale românilor în Dobrogea” / „Nationale und politische Rechte der Rumäner in der Dobrogea, / Dobrudscha/ erwähnt Nicolae Iorga, daß der „Bischof in Cernavodă” in diesen Büchern aus dem griechischen ins rumänische übersetzt hat.

„Mündungsort”

Das XVIII. Jh. Cernavodă war unter dem türkischen Namen Bogazschioi bekannt, dies bedeutet „Mündungsort”.

Alexandru Ipsilanti

1777 Der Herrscher des Rumänischen Landes / Ţării Româneşti / Alexandru Ipsilanti erteilt Spenden den rumänischen Kirchen in Babadag und Bogazschioi.

Die Russen überqueren die Donau

1828 Die Russen überqueren die Donau auf einer Brücke gerade bei Cernavoda , um Silistra anzugreifen.

Das Gebiet Cernavodă wird von den Osmanen

1861-1865 Das Gebiet Cernavodă wird von den Osmanen mit Tscherkessen aus Rußland kommend besiedelt.

Alexandru Ioan Cuza

26 Mai 1864 Der Herrscher Alexandru Ioan Cuza reist auf der Route Cernavodă-Constanţa auf den Weg nach Istanbul. Bei Cernavoda wird er vom Bord des Schiffes Sofia von Sali-Pascha Brigadegeneral begrüßt, der als Attache neben dem Prinz , im Laufe des gesamten Weges in die Türkei, blieb. Der Herrscher verbrachte die Nacht am Schiff, und am nächsten Tag stieg er in eine Spezialeisenbahn ein.

Der Doktor Carol Davila, der zusammen mit dem Herrscher Cuza reiste, schickt einen Brief an seine Gemahlen, in dem er über das Elend der Circasiener Flüchtlinge in Cernavoda berichtet.

Die Moschee der Stadt Cernavodă

1868 Memet Efendi baut die Moschee der Stadt Cernavodă. Man sagt, daß die Moschee mit dem Stein von einer alten Brücke über den See Carasu, möglich römische Brücke, erbaut wurde. Neben der Moschee funktionierte eine türkische Schule mit einem Lehrer mit Diplom und eigenen Räumlichkeiten.

1879 Wird die Hauptmannschaft des Hafens Cernavodă gegründet.
Wird in Cernavodă Nicolae D. Chirescu

November 1880 Wird in Cernavodă Nicolae D. Chirescu, Bürgermeister der Stadt in zwei Etappen (Sept.1907-Febr. 1911 und Jan. 1914-März.1919), geboren, Abgeordneter unter de Regierung Iorga und Vorsitzender der Kulturellen Liga in Constanţa.

Die Kirche „Hl. Kaiser Constantin und Elena”

1882 Wird die Kirche „Hl. Kaiser Constantin und Elena” in Cernavodă errichtet. Sie wurde im Jahre 1895 durch den Bischof D.D. Partenie der Unteren Donau eingeweiht. Die Malerei der Kirche trägt das Handzeichen des Malers Vermont. Im Laufe des Ersten Weltkrieges erlitt die Kirche Bombenangriffe und später entheiligt.

Die Forschung und Untersuchung der Projekte für den Bau der Brücke über die Donau

September 1883 Traf in Cernavoda, am Bord des Schiffes „Ştefan cel Mare” , zum ersten mal der Ausschuß für die Forschung und Untersuchung der Projekte für den Bau der Brücke über die Donau , zusammen. Für den Brückenbau waren Projekte von 8 ausländischen Gesellschaften eingeschrieben. Keines wurde bewilligt.

Die Statue des Ovidiu

September 1884 Ankunft die Statue des Ovidiu aus Italien, auf dem Wasserweg – die von Ettore Ferrari errichtet wurde. Drei Jahre lang stand die Statue als Pfand im Bahnhof Cernavodă. „Dieses neue Exil hat mehrere Damen überzeugt, ein Fest auf dem Meer und ein Konzert beim Casino zu veranstalten, um den Dichter aus dem Holzgefängnis zu befreien, denn die Regierenden machen immer nur die Hälfte der Arbeit” schrieb die Zeitung Farul Constanţei.

Mihail Kogăniceanu

16 März 1889 Mihail Kogăniceanu verlangt von dem Parlament, daß der große Bau der Brücke in Cernavoda dem rumänischen Ingenieur Anghel Saligny überlassen werden soll.

Die erste Sprudelwasserfabrik in der Dobrudscha

1890 Die Gebürder Kohn gründen in Cernavodă die erste Sprudelwasserfabrik in der Dobrudscha.

Beginnt der Bau der Brücke von Cernavodă

9 Oktober 1890 beginnt der Bau der Brücke von Cernavodă, der Grundstein wurde von König Carol I. gelegt.Die Zeremonie der öffentlichen Einweihung wird von dem Priester Dimitrie Chirescu erfüllt.

Einweihungszeremonie der Donaubrücke Carol I

14 Septemberi 1895 (15 Uhr) Einweihungszeremonie der Donaubrücke Carol I. Gemäß dem festlichen Programm verließ ein Zug um 9 Uhr den Nordbahnhof, die Eingeladenen kamen um 12 Uhr in Cernavodă an. Innerhalb des entsprechenden Zeremoniells, mit Reden und Beifall der Teilnehmenden, brachte König Carol I den letzten Niet der Brücke an, die seinen Namen tragen wird. Der damalige Premierminister erklärte damals die berühmten Satz: „ Ihre Majestät! Mit den Soldaten des Landes wurde auf den Feldern in Bulgarien der Kampf gewonnen, und mit den Meistern des Landes die mächtige Donau besiegt.” , und seinerseits erklärte der Herrscher : „Die Errichtung der Brücke über die Donau, die von Mir seit mehr als einem Viertel Jahrhundert gewünscht wurde, ist heute in Erfüllung gegangen und vor uns erhöht sich dieses riesige, aufragende Wert, als ein offensichtliches Zeugnis der Stärke des Königreiches. Das menschlichen Genie , in dem der Fortschriftt und der Aufschwung Rumäniens wiederspiegelt wird, hat alle Schwierigkeiten besiegt, alle Hindernisse entfernt, um dieses dauerhafte und unvergängliche Werk zu errichten, das der Welt zeigen soll, wie würdig das rumänische Volk den Forderungen an der Mündung der Donau und dem Tor des Orientes ist”.

Am 14 September 1895, nach nur 5 Jahren seit der wirklichen Baustelleneröffnung, wurde die Brücke in Cernavodă, von einem Konvoi von 15 schweren Lokomotiven mit 80 km/h , auf der gesamten Länge der Plattform durchquert, während, wie die damalige Presse berichtet, unter der Brücke, in einem Boot in dem mehrere Arbeiter waren, und auch der Projektant und Bauherr Andrei Saligny selbst , dessen Name bei dem Zeremoniell gar nicht ausgesprochen wurde – der aber gewährte einfach durch seine Anwesenheit, die Qualität und die Widerstandsfähigkeit dieses „Kunstwerkes” , das legendär wurde.

Die hydrometeorologische Station

1896 Wird die hydrometeorologische Station in Cernavodă gegründet.

Beginnt die Ausgrabungen bei Axiopolis

1898 Der Historiker Grigore Tocilescu, bekannt hauptsächlich durch die Forschungen bei dem Denkmal von Adamclisi, beginnt die Ausgrabungen bei Axiopolis. Es werden drei Bezirke mit verstärlten Wänden entdeckt: zwei im Norden und einer im Süden, neuerlicher Herkunft.

Emil Cioran

8 April 1898 wird in Cernavodă, am gleichen Tag wie Emil Cioran (doch 13 Jahre vorangehend) Alexandru Claudian (verst. 1962), Dichter, Soziologe und Philosoph, geboren. Autor mehrerer Bänder wie: „Philosophische und soziologische Forschungen”; „Der Kollektivismus und Platons Philosophie”; „Der Antisemitismus und seine sozialen Ursachen: soziologische Skizze” und als eines der größten rumänischen Philosophen angesehen, der in allen Fakultäten des Profils aus dem Lande studiert wird.

Die elektrische Beleuchtung

1905 wird in Cernavodă die elektrische Beleuchtung eingeführt.

Die Wasserversorgung von dem Werk Hinog wird in die Stadt eingeführt.

Während des Ersten Weltkrieges

24 Oktober 1916 Während des Ersten Weltkrieges, im Laufe der Besetzung der Dobrudsche von den deutsch-türkisch-bulgarischen Truppen, findet in Cernavodă ein bitterer Widerstand statt. Die Verteidigung der Stadt durch die rumänischen Truppen der II. Division und die Donau-Monitore sind eines der heldenhaften Momente unseres Kampfes für die Wiedervereinigung der Nation. Sogar nach einem mutigen Widerstand ist die rumänische Armee verpflichtet sich nach Hârşova zurückzuziehen und die Stadt wird von feindlichen Truppen besetzt. Diese zerstören die Brücke über den Iezer See und verursachen große Schäden der Bevölkerung und den Fabriken der Stadt.

Carl Schuchardt şi R. Netzhammer

1916 Angekommen in der Dobrudsche mit der deutschen Armee, unternehmen die Archeologen Carl Schuchardt und R. Netzhammer, Ausgrabungen in einer neolythischen Station in Cernavodă , wobei sie, zum ersten Mal, bemalte Keramik des Types Cucuteni in der Zentral-Dobrudscha entdecken. C. Schuchardt, war Direktor des Museums für Urgeschichte in Berlin, veröfflicht die Arbeit Cernavoda, eine Steinzeitsiedlung in dem Buch Prahistoriche Zeitschrift (1924).

Sozialistischen Partei in Rumänien

1919 In Cernavodă wurde eines der ersten Gruppierungen der Sozialistischen Partei in Rumänien gebildet. Die Organisation hatte ihren Sitz in der Nicolae Bălcescu Straße Nr. 11 und als Generalsekretär den Dreher Nicolae Anghelache.

Heldendenkmal der Stadt

1924 Im Zentrum der Stadt wird das Heldendenkmal der Stadt errichtet. Auf einem Sockel befindet sich eine zylindrische Säule , umgeben von einer Krone aus Lorbeerblättern, beendet in einem ionischen Kapitel auf dem ein Adler mit ausgebreiteten Flügeln befestigt ist. Das Denkmal ist aus weißem Stein und Mosaik errichtet, hat eine Höhe von 7,35 Metern. Auf der Hauptfassade des Denkmals befindet sich die Inschrift: “Die Bürger von Cernavoda, zu Ehren und ewigen Ruhm der für das rumänische Volk verstorbenen Helden. 1916-1918″. Der Autor dieses Denkmals ist der Bildhauer aus Cernavoda, italienischer Herkunft, Pietro D’Elia. Während der Arbeiten am Kanal Donau-Schwarzes Meer in den ’50-er Jahren, wird das Denkmal schwer beschädigt, doch in 1974, durch eine andere Bürgerinitiative, vollständig von Antonio D`Elia, Sohn des Pietro D`Elia restauriert. Dann wurden gleichfalls die Namen der während des II. Weltkrieges verstorbenen Helden aus Cernavoda hinzugefügt.

Während beinahe einem Jahrhundert stellte der “Adler vom Park”, wie er von dem Volksmund genannt wird, eine wirkliche Brücke zwischen den Zeiten dar. Neben ihm spazierten die Damen in der Zeit zwischen den Weltkiregen und die Jugebdlichen des XXI Jahrhundertes und zu seinem Fuße finden, von Jahr zu Jahr, alle Gedenkfeiern der Cernavodaer Bevölkerung statt.

Die Raffinerie Columbia

1928 – Die Raffinerie Columbia – Cernavodă ist zu diesem Zeitpunkt eine der Hauptraffinerien des Landes, wo jährlich 10.000 Waggons verschiedene Erdölderivate erzeugt werden.

„Cernavoda – Organ der Verteidigung der Dobrudscha am Donauufer”

1928-1929 Erscheint die Zeitschrift „Cernavoda – Organ der Verteidigung der Dobrudscha am Donauufer” Diese erscheint zweimal pro Monat unter der Leitung eines Ausschusses ähnlich jenem der Dobrogea Jună, mit Abmessungen von 64×48 und einem Preis von 2 Lei/Monat oder 100 Lei/Jahr. Sie präsentierte , generell, die Arbeitsbewegung der Stadt. Heute werden nur noch zwei Nummern, vom 1 und 15. Februar 1929 , in der Bibliothek der Rumänischen Akademie aufbewahrt.

Die erste professionelle Gewerkschaft in Cernavodă

8 März 1930 Wird durch einen Gerichtsurteil, „Unirea” – die erste professionelle Gewerkschaft in Cernavodă gebildet. Der erste Ausschuss der Gewerkschaft „Unirea” umfaßte: Ion Comşa – Vorsitzender; Ion Ganea – Sekretär und Simion Drăghici – Kassierer.

Das erste Fußballspiel in der Stadt Cernavodă

30 August 1930 Findet das erste Fußballspiel in der Stadt Cernavodă statt: Mercur Cernavodă – Medgidia
6-0.

Der Entwaffnung der deutschen Truppen

23-30 August 1944 Die Offiziere der Hauptmannschaft Cernavodă, zusammen mit dem 2. Regiment , nehmen an der Entwaffnung der deutschen Truppen und dem Anliegen deren Schiffe in den Gebieten Hinog, Seimeni und Rasova teil.

27 August 1944

27 August 1944 Zwischen 18-22 Uhr haben 7 Gruppen von je 5-6 deutschen Schiffen, die von Richtung Hârşova kamen haben Cernavodă bombardiert. Der Angriff wurde mit schweren Verlusten für die Deutschan, zurückgewiesen. Im Laufe desselben Tages wird von der Luftaufklärung die Information erhalten, daß eine große deutsche Kolonne, mit Fahrzeugen und Pferdegespannen, sich in Richtung Cernavoda bewegt. Man entwaffnet erfolgreich die Kolonne und die Jägergruppe, das Wassser-Streitkräftenkommendo fängt 14 Schlepper, 2 Schalupen, 60 Schleppen ein und entwaffnet diese. In Cernavodă wurden 10.500 deutsche Soldaten, ein General, 400 Oberoffiziere, gefangen genommen und Flußbote, schwere Waffen und Fahrzeuge beschlagnahmt.
13 Soldaten starben und 180 wurden verletzt.

Der 13. sowjetische Panzerkörper erreicht Cernavodă

30 August 1944 Der 13. sowjetische Panzerkörper erreicht Cernavodă. Die Alten erzählen, daß die Russen gegenüber der Zivilbevölkerung gewalttaten, unter dem Vorwand daß ihre Familien von den rumänischen Soldaten getötet wurden, verübt haben.

15 Oktober 1948

15 Oktober 1948 Die kommunistischen Behörden beschließen den Namen der Donaubrücke von „Carol I” in „Anghel Saigny” umzunennen. Die Arbeiter die für das Löschen des Namens von dem Firmament der Brücke beauftragt waren, konfrontieren sich mit gewaltigen Schwierigkeiten, bedingt durch die vom Ingenieur verwendeten Materialien. Es werden gleichfalls auch die königlichen Wahrzeichen aus Bronze und die imposanten Löwen abgenommen.

Eines der dunkelsten Zeitspannen der Geschichte der Stadt

1950-1953 Eines der dunkelsten Zeitspannen der Geschichte der Stadt. Nach den Zwangsenteignungen der kommunistischen Herrschaft, wird der gesamte untere Stadtteil, mit seinen bedeutendsten Gebäuden, demoliert: die Kaserne der Grenzsoldaten, die Fabrik „9 Mai”, der Bahnhof Cernavodă Stadt, das Gericht Cernavodă, das Hotel Bristol, die Mühlen „Vasile Roaită” und „Avântul”, die Holz- und Getreidelager, der städtische Markt, das Stadion und über 136 private Häuser.

Das Kanal Donau – Schwarzes Meer

1974 Werden die Bauarbeiten am Kanal Donau – Schwarzes Meer wieder aufgenommen.

1979

1979 Beginnen die Arbeiten an der Verdoppelung des Bauensembles der Brücken Anghel Saligny mit einer neuen Brücke die neben den Eisenbahnlinien auch eine Landstraße enthalten.

Das Bauprojekt des Kernkraftwerkes in Cernavodă

9 Mai 1978 Wird das Bauprojekt des Kernkraftwerkes in Cernavodă geprüft und bewilligt.

Elektrisches Kernkraftwerk Cernavodă

Januar 1979 wird die Filiale RENEL, „Elektrisches Kernkraftwerk Cernavodă” (CNE) und der Bautrust Elektrische Kernkraftwerke – die erste und alleinige Baufirma dieses Profils im Lande gegründet.

Die Baustellengruppe Kernkraftmontage

1980 Wird die Baustellengruppe Kernkraftmontage /Nuclearmontaj/ – für die mechanische Montage der Ausrüstungen und Rohrleitungen des ersten Kernkraftwerkes in Rumänien gebildet.

Werden die neuen Straßenbrücken und Eisenbahnbrücken

16 Dezember 1982 Es werden die neuen Straßenbrücken und Eisenbahnbrücken über die Donau und der Armes Borcea fertiggestellt.

26 Mai 1984

26 Mai 1984 Wird mit mit großem Pomp der Kanal Donau – Schwarzes Meer eingeweiht. Der erste Konvoi von Bargen, mit einem Schiff an der Führung, Besitz des Präsidenten Nicolae Ceausescu, überquert den Shuttle von Agigea. Der Bau dauerte 8 Jahre und daran nahmen über 300.000 Menschen teil.

21 Juni 1991

21 Juni 1991 Es wird der Dringlichkeitsplan für die Verbesserung der Bedingungen der Unterkunft, dem sozialen Leben in der Stadt Cernavoda bewilligt.

Die Trophäe „Arch of Europe”

1992 CNE S.A. übernimmt in Spanien die Trophäe „Arch of Europe” für die Qualität des Mantels des Reaktors Nr.1. Für die gleiche Verwirklichung wird CNE auch im Jahre 1994 den ARACO Preis erhalten.

30 Martie 1993

30 Martie 1993 wird das Gymnasium mit dem technischen Profil, Kernergetik gegründet.

Die neuen Krankenhaus in Cernavoda

September 1994 Im Norden der Stadt, auf einem Grundstück, übernommen von dem Baumschutzgebiet, beginnen die Arbeiten an einem neuen Krankenhaus in Cernavoda. Das Krankenhaus soll eigentlich ein Gesundheitskomplex bestehend aus einem Spital mit 100 Betten, Poliklinik, Vorbereietungsstation, eigene Wärmezentrale, Sauerstoffzentrale und Rettungsstation sein.

Der ersten Reaktor des CNE

Dezember 1996 Der ersten Reaktor des Kernkraftwerkes Cernavodă wird in Betrieb gesetzt.

Das neue Gesundheitskpmplex der Stadt Cernavoda

2002 Wird das neue Gesundheitskpmplex der Stadt Cernavoda beendet. Das Komplex ist eines der modernsten des Landes, das so ausgearbeitet wurde, daß es die eventuellen Opfer eines nuklearen Unfalles übernehmen kann. Die Eröffnung fand in Anwesenheit des Präsidenten Rumäniens, zu der Zeit Ion Iliescu, statt.

Die Brücke Sfânta Maria

15 August 2002 Es wurde die Brücke Sfânta Maria/Hl.Maria/ eingeweiht, die die Stadt mit dem Eisenbahnnahnhof Cernavoda pod/Cernavoda Brücke/ , die Autobahn A3, DN22 verbindet. Die Eröffnung fand in Anwesenheit von Adrian Năstase, dem damaligen Premierminister und des Gheorghe Hânsă, Bürgermeister der Stadt Cernavodă statt. Die Arbeiten begannen im August 1995, auf zwei Baustellen : eine für die Infrastruktur und eine für die Erdwallen. Diese wurde in Rumänien erbaut und wiegt 1.500 Tonnen. Die meisten Arbeiten wurden mechanisiert durchgeführt, so daß eigentlich 100 Menschen am Bau gearbeitet haben. Die Brücke hat eine Länge von 550 Metern und wurde mit kontinuierlichen Nielsen Balken errichtet. In der Welt gibt es noch zwei Brücken die mit einem solchen Balken errichtet wurden – eine in Norwegen und eine in de Vereinigten Staaten. Die verwendeten Grundierungen wurden aus Großbritannien importiert, da ein starker Schutz notwendig war, da jedwelcher Korrosionspunkt zu unwiderruflichen Rissen führen hätte können. Die Arbeit kostete 20 Milliarden Lei und , war als Baumethode, die einzige in Europa.

3 Juni 2006 wird das Städtische Museum gegründet
Zweite Reaktor des CNE

September 2007 wird der zweite Reaktor des Elektrisches Kernkraftwerkes in Cernavoda in Betrieb gesetzt.

Die Stadt Cernavoda wird zur Partnerstadt der slowenischen Stadt Krsko

Juli 2008 Die Stadt Cernavoda wird zur Partnerstadt der slowenischen Stadt Krsko. Der Abschluß des Abkommens findet auf dem Plateau der Schulgeländer der Stadt , statt, wo über 200 Personen , ausländische Gäste und Bürger aus Cernavodă teilgenommen haben. Das Abkommen verfolgt die Errichtung und Verstärkung der Zusammenarbeitsbeziehungen zwischen den beiden Städten. Die Kooperation wird Informations- und Erfahrungsaustausche in den folgenden Bereichen umfassen: öffentliche Verwaltung, Erziehung, Jugend , Sport und Kultur, Handel und Industrie, sowie auch andere. Gemäß des unterzeichneten Abkommens, werden die Teile jährliche Beratungen oder Treffen für die Bilanz der verwirklichten Aktionen und für die Ausarbeitung von zukünftlichen Projekten veranstalten.